Regional, saisonal und artgerecht: Einkaufen auf dem Lindenhof

Wer gute und frische Produkte sowie Wurst und Fleisch von glücklichen Tieren haben möchte, der ist auf dem Lindenhof richtig. Einmal im Jahr dürfen alle auf dem Hoffest einen Blick hinter die Kulissen werfen, Spaß haben und reichlich schlemmen.

Der Lindenhof liegt in der Mitte der „alten Verbindungsstraße“ zwischen Kelkheim und Hofheim. Wahrscheinlich können die meisten mit der Beschreibung „zwischen dem Golfplatz und der Viehweide“ eher etwas anfangen. Ich habe ihn nach der Geburt meiner Tochter für mich entdeckt, als gesundes, frisches Essen plötzlich mehr Bedeutung bekam.

Betrieben wird der Hof von der Familie Ströll, deren Wurzeln im Obstbau liegt. Inzwischen wird im eigenen Hofladen wesentlich mehr angeboten: Neben Obst und Gemüse der Saison aus eigenem Anbau, Apfelsaft, Apfelwein und Obstweine aus der eigenen Kelterei sowie Hausmacher Wurst, Bio-Käse, Kartoffeln, Eier und anderes mehr. Die Preise sind absolut fair.Die Tiere werden artgerecht gehalten. Und artgerecht heißt hier auch artgerecht. Die Schweine haben draußen! an der frischen Luft eine große Fläche, auf der sie sich richtig bewegen, im Schlamm suhlen sowie wind- und wettergeschützt im Stroh dösen können. So muss es sein und nicht anders.

Blick hinter die Kulissen am Hoffest

Einmal jährlich lädt die Familie Ströll und das Lindenhof-Team zum Hoffest ein. Das diesjährige war am 3. September und es war wie immer einfach nett.

Da inzwischen ein echter Geheimtipp, ist es ratsam, rechtzeitig zu kommen, um sich einen Park- und Sitzplatz zu sichern. Auf dem Hoffest ist für jeden etwas dabei. Man kann sich einfach nur gemütlich an die Bierbankgarnituren setzen, mit netten Menschen ins Gespräch kommen und dabei Gegrilltes oder Süßes (Kaiserschmarrn!!) bzw. Kaffee und Kuchen zu sich nehmen. Darüber hinaus gibt es einige Stände, die bspw. Bio-Käse oder Blumen bzw. Dekosachen aus Naturmaterialien anbieten. Auch kann man an diesem Tag einen Blick hinter die Kulissen, zum Beispiel in die Gewächshäuser, werfen oder beim Keltern zusehen. So können die Kinder hautnah erleben, wie Apfelsaft resp. Apfelwein gemacht wird.

Apropos Kinder: Für deren Unterhaltung ist an so einem Tag natürlich gesorgt. Den allergrößten Fun-Faktor haben die Kleinen auf der Hüpfburg aus Strohballen. Klein – und Groß – kann man darüber hinaus beim Zielwerfen beobachten, während die Mütter Crêpes für den Hunger zwischendurch kaufen.

So kommen alle auf ihre Kosten und erhalten einen Einblick bei einem Bauern, der Wert auf Qualität, gute Lebensmittel, faire Preise und eine nachhaltige Bewirtschaftung legt.

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