Heimelig und lecker

Ob im Sommer oder im Winter, ein Spaziergang zum Meisterturm lohnt sich in allemal. Da man hier tatsächlich nicht mit dem Auto hin fahren darf (auf Wunsch wird man aber unten an der Schranke abgeholt), sondern sich in Bewegung setzen muss, belohnt einen der Meisterturm mit leckerem Essen, netter Bedienung und gemütlicher Atmosphäre.

Alles ist im bayerischen Stil mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Im Sommer kann man auf Bänken draußen sitzen, im Winter bollert der Kaminofen mit gemütlicher Wärme ein. Das Essen ist stets frisch und bietet für jeden Geschmack etwas: von Spinatknödel auf Blattsalat mit gebratenen Waldpilzen und Parmesan über Allgäuer Kasspatzen mit Schmorzwiebeln bis zu Schnitzel und Rumpsteak ist alles dabei.

Den Meisterturm kann man über viele Wege erreichen. Wer es schnell mag, der parkt in Hofheim oberhalb des Exerzitienhaus. Von hier ist man locker in 15 Minuten da. Wer mag, nimmt die Abkürzung über die Bergkapelle. Die hat es jedoch mit ein paar Stüfchen in sich. Wer von Kelkheim kommt, kann am Schwimmbad oder der Sportanlage Taunusblick parken. Von hier aus sind es jeweils gut 45 Minuten zu laufen.

Wer dann noch nicht aus der Puste ist und darüber hinaus schwindelfrei, den lädt der Aussichsturm noch zum Aufstieg ein. Oben belohnt einen ein kompletter Rundblick über das Rhein-Main-Gebiet und – bei klarer Sicht – bis zum Odenwald und dem Großen Feldberg.

Kleiner Tipp: In der kalten Jahreszeit kann es nicht schaden, an Sonn- und Feiertagen einen Tisch zu reservieren. Denn obwohl man laufen muss, ist die Gaststätte stets gut besucht.

Für mich ist die autofreie Zone übrigens ein ganz großer Pluspunkt. Dieser Trend, mit der Karre direkt vor jede Haustüre fahren zu müssen, geht mir total gegen den Strich. Den meisten von uns würde ein bisschen mehr frische Luft und Bewegung gut tun. Warum nicht mal eine Dreiviertelstunde laufen und sich dabei nett unterhalten?

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